Herzlich Willkommen bei Haus & Grund Holzminden
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Aktuelles

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Unser aktueller Tipp:                                      

Aktuelle Meldungen

  • Schließung der Geschäftsstelle:

    Sehr geehrte Mitglieder,                aufgrund der aktuellen Situation haben wir beschlossen, dass unsere Geschäftsstelle für Publikumsverkehr / persönlichen Kontakt geschlossen wird. Wir sind weiterhin zu den Geschäfts- zeiten für Sie da. Sie erreichen uns:

  • per Telefon 05531 – 4720 oder FAX 05531 – 949287

  • per Mail haus-und-grund-holzminden@web.de

    Mietverträge und Formulare senden wir Ihnen gerne per Rechnungstellung zzgl. Portokosten zu.

     Die Verbandsjustitiarin Frau Jung kann wie gewohnt am Donnerstag durch uns für Ihr Anliegen telefonisch kontaktiert werden.

     Danke für Ihr Verständnis, bleiben Sie gesund!

    Vorstand und Geschäftsführung

  • Die Rechtsberatung findet im März und April wie gewohnt jeden Donnerstag statt. Allerdings wird aufgrund der aktuellen Situation die Beratung durch die Verbandsjustitiarin Frau Jung telefonisch durchgeführt. 
  • Terminvorschau: 
  • ***ABSAGE***                                          Unsere Jahreshauptversammlung findet am 31. März  2020 nicht statt.          Wir folgen den Empfehlungen des Landesverbandes Haus & Grund Niedersachsen und sagen die geplante Jahreshauptversammlung ab und ver- schieben sie auf einen späteren Zeit- punkt.                                                  Aufgrund der aktuellen Situation ist der festgelegte Termin nicht zwingend notwendig. Ihre Gesundheit hat weitaus höhere Priorität.                                              Zu einem Ersatztermin wird rechtzeitig eingeladen.
  • Unsere diesjährige geplante Busfahrt führt uns am 12. Juli 2020 nach Goslar. Dort besichtigen wir das UNESCO Weltkultur-erbe Erzbergwerk Rammelsberg und die Kaiserpfalz Goslar. Interessenten können sich ab sofort in der Geschäftsstelle anmelden. Kontakt>>

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  • „Sturmschäden - wer haftet?“

    Unwetter in Deutschland - kein Flugzeug fliegt und kein Zug fährt mehr. Autofahrer werden zu besonders vorsichtigem Fahren ermahnt und Fußgänger werden davor gewarnt, das Haus zu verlassen. Hauseigentümer machen ihr Haus „wetterfest“. Doch was passiert, wenn doch Sturmschäden am eigenen Haus oder beim Nachbarn z. B. durch umgeworfene eigene Bäume oder durch fliegende Dachziegel eintreten?

    Eigentümer müssen im Zweifel nachweisen, dass Schäden bei anderen nicht auf vernachlässigte Instandhaltung des eigenen Hauses oder auf mangelnde Kontrolle des eigenen Baumbestandes zurückgehen. Darauf weist jetzt Haus & Grund Holzminden unter Bezug auf ein Urteil des Oberlandesgerichts (OLG) Stuttgart (Urteil vom 23.11.2016 - 4 U 97/16) hin. Horst Severin ergänzt: Bei Bäumen reicht es, wenn man zweimal im Jahr „auf Sicht“ kontrolliert, ob die Bäume krank oder vorgeschädigt sind und deshalb eine erhöhte „Windwurfgefahr“ besteht.

     

    Was die eigenen Schäden angeht, ist im Zweifel der Eigentümer „fein raus“, der in seiner Wohngebäudeversicherung auch über einen Elementarschadenzusatz verfügt. Denn dieses Paket schützt vor den finanziellen Folgen eines Naturereignisses und dadurch eingetretener Schäden zum Beispiel durch Starkregen, Überschwemmungen, Rückstau, Hochwasser, Erdrutsch oder Schneedruck. Sturmschäden, die durch Luftbewegungen über Windstärke 8 nach Beaufort (Windstärke ab 62 km/h) eintreten, sind bereits durch die Wohngebäudeversicherung gedeckt. Zieht der Versicherer in Zweifel, dass es zum Sturm gekommen ist, muss der Eigentümer entsprechende Windstärken nachweisen (OLG Saarbrücken, Urteil vom 20.6.2018 - 5 U 58/17) - am besten durch die Auskunft des Deutschen Wetterdienstes (Telefon: 069 / 80620; www.dwd.de/wettergutachten).

     

    Zum guten Schluss der Hinweis von Haus & Grund Holzminden Geschädigte sollten ihre Versicherung schnellstmöglich informieren und zur Dokumentation gemachte Fotos einreichen und Zeugen benennen. Die Wohngebäudeversicherung tritt bei allen Schäden ein, die durch Feuer, Blitz, Sturm, Hagel oder durch auslaufendes Leitungswasser eintreten. Sie zahlt zum Beispiel bei abgedeckten Dächern, beschädigten Schornsteinen oder bei Schäden durch umgefallene Bäume. Ebenso kommt sie für Folgeschäden am Haus selbst auf. Für Schäden am Hausrat und anderen beweglichen Teilen einschließlich Gartengeräte ist die Hausratsversicherung zuständig, nicht aber dann, wenn die beschädigten Teile im Freien zum Beispiel auf der Terrasse oder auf dem Balkon gestanden haben. Auch hier kommt es auf einen Elementarschadenzusatz an. Schäden wegen vollgelaufener Keller oder Wohnungen werden dagegen nur durch die Elementarschadenversicherung erfasst, wie Horst Severin bekräftigt.

     

    Zu Schäden im Garten erklärt Horst Severin: Sind Bäume durch den Sturm geschädigt, deshalb nicht mehr ausreichend standsicher oder gar umgeworfen worden, müssen sie entsorgt werden. Wird dadurch der eigene Rasen oder der Rasen des Nachbargrundstücks durch den Einsatz von Maschinen in Mitleidenschaft gezogen, gehören die dadurch veranlassten Kosten zur Wiederherstellung mit zu den ersatzfähigen Kosten bei Sturmschäden. Die Wohngebäudeversicherung des Baumeigentümers muss dann decken (LG München I, Urteil vom 11.8.2017 - 26 O 8529/16).

     

    Und weiter: Wer Glück gehabt hat, sollte zumindest nach dem Sturm das Dach und die sonstigen Gebäudeteile auf eingetretene Schäden überprüfen (so: LG Aurich, Urteil vom 19.1.2018 - 3 O 1102/16).

     

    Nähere Informationen zum Schutz von Haus und Grundstück vor Unwetterschäden und zur Abwicklung eingetretener Schadensereignisse erhalten Mitglieder bei ihrem örtlichen Haus & Grund Verein in Holzminden.

  • Ende des Bedarfsausweises für Bestandsgebäude gefordert  

    29.01.2020

    Haus & Grund für Änderungen am Gebäudeenergiegesetz 

    (ZV) Anlässlich der heutigen ersten Lesung des Gebäudeenergiegesetzes im Bundestag forderte der Eigentümerverband Haus & Grund Nachbesserungen. „Die energetischen Anforderungen an Wohngebäude müssen spürbar vereinfacht werden. Die Zusammenführung der unterschiedlichen Gesetze und Verordnungen in das Gebäudeenergiegesetz ist ein erster wichtiger Schritt“, sagte Verbandspräsident Kai Warnecke.

    Aus Gründen des Verbraucherschutzes müssen aber die Energiebedarfsausweise aus Sicht von Haus & Grund mit dem neuen Gesetz abgeschafft werden. Wie eine aktuelle Studie zeigt, liegen die theoretischen Bedarfswerte um bis zu 173 Prozent höher als die tatsächlich gemessenen Energieverbrauchswerte. „Durch die falschen Bedarfsberechnungen wird das Einsparpotenzial von Klimaschutzmaßnahmen im Gebäudebestand überschätzt. Eigentümer investieren dadurch viel Geld in Modernisierungen, die am Ende den Klimaschutz nicht voranbringen und das Wohnen teurer machen. Das sorgt für viel Unmut bei Eigentümern und Mietern“, fasst Warnecke die Studienergebnisse zusammen.

    Mit Blick auf den ebenfalls geplanten Emissionshandel für den Verkehrs- und Gebäudesektor forderte Warnecke, die im Gebäudeenergiegesetz enthaltenen ordnungsrechtlichen Vorgaben schrittweise zu reduzieren. „Mit der zunehmenden Wirkung des CO2-Zertifikatepreises muss das Ordnungsrecht in spätestens zehn Jahren gänzlich wegfallen“, forderte Warnecke. Das Nebeneinander von CO2-Preis und Ordnungsrecht ergebe ökologisch und ökonomisch keinen Sinn.

  • Datenschutz-Verordnung (DSGVO):           Was müssen Vermieter wissen? weiter>>  (Das Formular ist auch in unserer Geschäftsstelle vorrätig)
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