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Neues von H&G 

Aktuelle Meldungen 

Termine für die Rechtsberatung vor Ort in der Geschäftsstelle finden Sie hier:

  • Die Rechtsberatung durch Frau Jung (Vorsitzende H&G Niedersachsen.) wird in unserer Geschäftsstelle zu den aufgeführten Terminen durchgeführt. Vermeiden Sie Wartezeiten und vereinbaren Sie vorab eine Uhrzeit unter 05531-4720 oder hug.hol@web.de
  • 11. Juni Donnerstag
  • 29. Juni Montag
  • 13. Juli Montag
  • 27. Juli Montag

Unsere Öffnungszeiten:

  • Unsere Geschäftsstelle ist montags und donnerstags von 14 - 18 Uhr für Sie geöffnet. Bitte vereinbaren Sie für Ihre Beratung vorab telefonisch oder per Mail einen Termin. Sie vermeiden unnötige Wartezeiten.
  • Mietverträge und weitere Formulare können Sie natürlich ohne Terminvereinbarung abholen. Gerne senden wir Ihnen auch die gewünschten Mietverträge zu.
  • Sie erreichen uns wie folgt:
Telefon: 05531-4720     
E-Mail: hug.hol@web.de      

 

  • Die Rechtsberatung durch Frau Jung, Vorsitzende H&G Niedersachsen, findet jeden Montag von 14 - 18 Uhr statt. Die Beratung findet telefonisch oder vor Ort (Termine siehe oben) in der Geschäftsstelle statt. Bitte vereinbaren Sie vorab einen Termin in der Geschäftsstelle.


Warnecke als Präsident wiedergewählt

Starke Stimme für private Eigentümer
Dr. Kai H. Warnecke ist am20. Mai in Saarbrücken von der Mitgliederversammlung von Haus & Grund Deutschland erneut zum Präsidenten des Eigentümerverbandes gewählt worden. Mit seiner Wiederwahl verbindet der 54 Jahre alte Jurist den Anspruch, die Anliegen der privaten Eigentümerinnen und Eigentümer noch deutlicher in die politische Debatte einzubringen und die Wohnungs-, Energie- und Steuerpolitik aktiv mitzugestalten.
„Private Eigentümerinnen und Eigentümer sind unverzichtbar für die Wohnraumversorgung, Klimaschutz im Gebäudebestand und stabile Nachbarschaften. Wer Lösungen für den Wohnungsmarkt sucht, muss ihre Realität ernst nehmen. Haus & Grund Deutschland wird deshalb weiterhin klar, konstruktiv und mit politischem Gestaltungswillen für verlässliche und praxistaugliche Rahmenbedingungen eintreten“, erklärte Warnecke.



  • Haus & Grund begrüßt geplante GEG-Reform: Mehr Augenmaß beim Heizungsgesetz

Die Bundesregierung hat gestern ein Eckpunktepapier zur Reform des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) vorgestellt. Haus & Grund Holzminden sieht darin einen wichtigen Schritt hin zu mehr Verlässlichkeit für Eigentümer. Nach monatelanger Verunsicherung bringe die Koalition endlich Planungssicherheit zurück – und erkenne an, dass Klimaschutz im Gebäudebestand nur mit, nicht gegen die Eigentümer gelingen kann.

Mit den geplanten Streichungen der §§ 71 bis 71p sowie 72 (GEG) entfallen die starren Vorschriften, ausschließlich Heizungen mit einem hohen Anteil erneuerbarer Energien einzubauen. Statt-dessen sollen Gas- und Ölheizungen weiterhin zulässig bleiben. Erst ab 2029 wird ein Anteil von mindestens zehn Prozent CO₂-neutraler Brennstoffe wie Biomethan vorgeschrieben. Der Anteil soll ab 2040 weiter steigen.  Für Haus & Grund ist das ein sinnvoller und machbarer erster Schritt, um die Umstellung schrittweise und technologieneutral voranzubringen.

Besonders positiv bewertet der Verein, dass funktionierende Heizungen nicht mehr verpflichtend ausgetauscht werden müssen. „Das schützt viele Mitglieder vor unkalkulierbaren Investitionen und technischen Experimenten“, betont Geschäftsführer Horst Severin. Eigentümer könnten nun ihre Anlagen modernisieren, wenn es wirtschaftlich und technisch sinnvoll sei – nicht, weil sie gesetzlich dazu gezwungen werden.

Auch die vereinfachte Wärmeplanung der Kommunen wird grundsätzlich begrüßt. Sie kann aus Sicht von Haus & Grund Holzminden nur dann erfolgreich sein, wenn sie transparent erfolgt und Eigentümer frühzeitig einbindet. Wichtig sei zudem die Entscheidung der Regierung, dass Wärmepreise für Eigentümer bezahlbar bleiben sollen.

Weitere Punkte sind geplant. Trotz der weitreichenden Erleichterung sollen die Vorgaben der europäischen Effizienzrichtlinie eingehalten werden. Das Gesetz soll zum 01.07.2026 in Kraft treten. Die angekündigte Evaluation im Jahr 2030 wird zeigen, wie weit die Maßnahmen greifen. Eine gute Möglichkeit, Bilanz zu ziehen und gegebenenfalls nachzusteuern.

„Klimaschutz ja, aber mit Vernunft und Augenmaß, das war und ist unsere Devise“, so Geschäftsführer Severin abschließend. „Nur so wird die energetische Modernisierung im Gebäudebestand Akzeptanz finden und von den Eigentümern mitgetragen werden.“

  • Keine Entspannung auf den Mietmärkten
    In Niedersachsen wurden am 02.02.2026 die Landesgrundstücksmarktdaten 2026 veröffentlicht. Sie zeigen die Immobilien- und Grundstücksverkäufe in Niedersachsen im Jahr 2025 auf und vergleichen diese mit Vorjahren. Der aktuell aufgezeigte gestiegene Geldumsatz um 3,6 Mrd. Euro bestätigt jedoch nicht etwa einen entspannten Markt, sondern ist insbesondere auf gestiegene Preise zurückzuführen. Darauf macht jetzt Haus & Grund Holzminden aufmerksam. Die durch-schnittlichen Kaufpreise für Ein- und Zweifamilienhäuser mit 270.000 Euro liegen nur geringfügig unter dem Höchststand von 2022 (300.000 Euro). Die Neubaukosten bei Eigentumswohnungen sind weiter gestiegen (rund 4.150 Euro/m²). Gleichzeitig auffällig ist der weiterhin sehr niedrige Umsatz bei unbebauten Bauflächen für den individuellen Wohnungsbau. Mit rund 6.300 veräußerten Grundstücken liegt dieser Bereich erneut auf einem niedrigen Niveau, speziell im Vergleich zum Beginn der Erfassung. Gleichzeitig steigen die Preise für Bauland weiter an. Auch wenn die aufgeführten Daten den Kaufmarkt betreffen, können aus dem Bericht dennoch Rückschlüsse auf den Mietmarkt gezogen werden, so Geschäftsführer Horst Severin: Solange Neubau teuer bleibt und Bauflächen knapp sind, wird das Angebot an zusätzlichem Wohnraum nur langsam wachsen. Das spricht dafür, dass sich der Druck auf die Mietmärkte kurzfristig nicht spürbar verringert – ins-besondere in nachgefragten Regionen.